Amstetten

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Amstetten
Amstetten2001.jpg
Lage Wappen
Lage Amstetten.jpg
Stadtwappen Amstetten
Lage in Google Maps Gemeinde-Website
Gemeindedaten
Bezirk: Amstetten
Gerichtsbezirk: {{{7}}}
Katastralgemeinden: Edla, Hausmening, Mauer bei Amstetten, Preinsbach, Schönbichl, Ulmerfeld
Fläche: 52,22 km2
Einwohner: 23.000
Höhe: 275 m
Vorwahl: 07472
Postleitzahl: 3300
Koordinaten: 48° 7′ N, 14° 52′ O
Gemeindekennziffer: 3 05 02
Amtliche Adresse: {{{16}}}
Bürgermeister: Ursula Puchebner
Weitere statistische Daten


Inhaltsverzeichnis

Über Amstetten

Amstetten ist eine Bezirksstadt im westlichen Niederösterreich sowie das Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum des Alpenvorlandes und des Mostviertels. Amstetten hat eine günstige Lage als wichtiger Bahn- und Straßenverkehrsknotenpunkt und unmittelbare Verbindung zur Westautobahn und zur Donau. Sie ist Tor zum Ybbstal und zum Gesäuse. Reizende Parkanlagen, Spazier- und Wanderwege und ein Naturlehrpfad laden ein, genauso wie die modern eingerichteten Gaststätten, Cafes, Konditoreien und Bars.[1]

Funde aus der Jungstein-, Bronze- und Eisenzeit beweisen, dass Teile des jetzigen Gemeindegebietes schon in prähistorischer Zeit besiedelt waren. Römische Befestigungsanlagen sind in Ulmerfeld und Mauer nachgewiesen. Auf dem Boden des römischen Kastells Mauer wurde 1937 ein römischer Tempelschatz, der berühmte Jupiter Dolichenus-Fund, entdeckt. Das Original ist im Besitz des Kunsthistorischen Museums in Wien.

Der freisingische Markt Ulmerfeld wird bereits 995 urkundlich erwähnt, der passauische Markt Amstetten 1111. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts entsteht der angerförmige Markt von Amstetten. 1276 gewährt Kaiser Rudolf von Habsburg dem Bischof von Passau das Recht, seinen Markt Amstetten mit Mauern, Türmen und Gräben zu bewehren. Die Bürger von Amstetten machen aber von diesem Privileg nur sehr unzulänglich Gebrauch, anders die Bürger des Marktes Ulmerfeld, die sich im Schutze des wehrhaften Schlosses und der Befestigungsmauer geborgen fühlen.

Der Markt Amstetten ist stets offen für Güteraustausch mit der fruchtbaren ländlichen Umgebung und den Durchzugsverkehr auf der Reichsstraße. Der Postmeister gehört Jahrhunderte hindurch zu den angehsehendsten Persönlichkeiten des Ortes. Wiederholt wird Amstetten von Kriegen, der Pest und Brandkatastrophen heimgesucht.

Der Aufstieg des Marktes setzt erst mit der Inbetriebnahme der Kaiserin-Elisabeth-Westbahn im Jahre 1858 ein. 1872 wird die Kronprinz-Rudolf-Bahn eröffnet, die von Amstetten aus ins Ybbs- und Ennstal führt. Amstetten wird Bahnknotenpunkt und erhält eine große Eisenbahn-Reparaturwerkstätte. Damit setzt eine sehr rasche Aufwärtsentwicklung ein, die auch durch die Brandkatastrophe vom 17. Juni 1877 nicht mehr aufgehalten werden kann. 1868 wird Amstetten Sitz einer Bezirkshauptmannschaft, für jene die Gemeinde 1897/98 ein Amtsgebäude errichtet, das Rathaus, das dem Hauptplatz einen repräsentativen Akzent verleiht. 1897 erhebt Kaiser Franz Joseph I. Amstetten „in huldvollster Würdigung seines geregelten Gemeinwesens und seiner wirtschaftlichen Entwicklung“ zur Stadt.

Durch die Verwirklichung zukunftsweisender Vorhaben – Bau von Wasserleitungen, Kanalisationsanlagen, zweier Schulen, des Krankenhauses, des Rathauses, die Pflasterung von Straßen und Gehsteigen –erhält Amstetten ein modernes Gepräge. Die Industrialisierung schreitet dagegen nur zögernd voran. Kein Betrieb kann sich an Bedeutung mit der Papierfabrik in Hausmening messen, die 1862 gegründet wurde. 1902 wird in Mauer die Landes- Heil- und Pflegeanstalt, jetzt NÖ. Landeskrankenhaus für Neurologie und Psychiatrie, eröffnet.

Der Weltkrieg und die Wirtschaftskrise der dreißiger Jahre hemmen die Entwicklung Amstettens, im 2. Weltkrieg erleidet die Stadt, deren großer Güterbahnhof in den letzten Kriegswochen mehrmals das Ziel alliierter Luftangriffe war, schwere Schäden. Am 8. Mai 1945 treffen amerikanische Panzer auf dem Hauptplatz ein. Russische Fliegerbomben, die wahrscheinlich den sich zurückziehenden deutschen Truppen gelten sollten, fordern Opfer unter der Zivilbevölkerung und den amerikanischen Soldaten.

Erst nach dem Abzug der Besatzungstruppen, in den sechziger Jahren, setzt eine großartige Entwicklung der Stadt Amstetten ein, die die Aufwärtsentwicklung der Jahrhundertwende noch übertrifft. Durch den Bau der Donaubrücke bei Grein und die Einbindung in die Autobahn durch eine West- und Ostauffahrt wird die Verkehrslage Amstettens entscheidend verbessert.

Die Infrastruktur wird durch den Ausbau des Krankenhauses, die Errichtung einer Facharzt-Gruppenpraxis, den Bau von Schulen, Kindergärten, Wohnhausanlagen und Eigenheimsiedlungen, Sport- und Freizeiteinrichtungen, den Ausbau des Kanal-, Wasserleitungs- und Erdgasnetzes und der Stromversorgungsanlagen den Straßen-, Wege- und Brückenbau und den Ausbau von Kultur- und Freizeiteinrichtungen planmäßig entwickelt.

Die günstige Verkehrslage und die gute Infrastruktur der Stadt Amstetten erleichtern die Ansiedelung von Firmen und die Erweiterung bestehender Betriebe, sodass Amstetten auch zur Industriestadt wird. Diese positive Entwicklung macht eine Entscheidung möglich, die für die Zukunft der Region Amstetten von größter Bedeutung ist: Die freiwillige Vereinigung der Stadtgemeinde Amstetten mit der Marktgemeinde Ulmerfeld-Hausmening-Neufurth und den Gemeinden Mauer-Greinsfurth und Preinsbach am 1.1.1972 zu einem größeren, noch leistungsfähigeren Gemeinwesen. Seither geht die Aufwärtsentwicklung in noch großzügigerer Weise vor sich und erstreckt sich auf alle Ortsteile.

Die großzügigen Investitionen seitens der Stadtgemeinde Amstetten in allen Bereichen machten Amstetten zur „Metropole des Mostviertels“, mit dem Schloss Ulmerfeld als kulturelles Zentrum und den modernst ausgestatteten Sport- und Freizeiteinrichtungen die für jeden etwas bieten: so z.B. der Eishalle Amstetten, dem Saunazentrum im Ortsteil Ulmerfeld-Hausmening-Neufurth und dem komplett neugestalteten Naturbad Amstetten.[2]

Gemeindewappen

„Geteilt von Silber und Blau mit geflutetem Schildfuß, aus der Schildteilung wachsend ein roter, ebenso bezungter, goldbewehrter Wolf."

Farben der Stadtfahne: Blau - Weiß

Verleihung als Stadtwappen: 6. April 1914

Der Markt Amstetten führte bis zur Stadterhebung 1897 als Wappen in Blau einen aus den Wellen emporwachsenden goldenen Steinbock. Die ältere Literatur über Amstetten berichtet, dass Richter und Rat von Amstetten im Jahre 1568 ein neues Marktsiegel anfertigen ließen, das diese Darstel­lung zeigt. Dieses Wappen wurde auch auf eine Amstettner Sage zurückgeführt, die erzählt, dass ein Steinbock bei einer großen Überschwemmung vom Wald in den Markt geschwemmt worden sei. Anlässlich der Stadterhebung von Amstetten wur­den Zweifel an der Richtigkeit dieser Wappen­darstellung geäußert. Das Bistum Passau besaß die Ortsobrigkeit über Amstetten von der Gründung der Siedlung bis 1741. Auf einigen älteren Urkundensiegeln ließ sich nun die Gestalt eines Wolfs, des Wappentieres des Bistums Passau, nachweisen. Weitere Nachforschungen ergaben, dass das auf dem immer wieder zitierten Siegel von 1568 dargestellte Tier kein Bock, sondern ebenfalls ein Wolf ist; auch wächst er nicht aus den Wellen heraus, sondern aus der Schildteilung, an welche das Wasser nicht heranreicht.

Die Diskussion über das richtige Wappen von Amstetten dauerte länger als ein Jahrzehnt. Schließlich einigte man sich auf den Wolf. Aus die­sem Grunde wurde erst 16 Jahre nach der Stadterhebung, am 6. April 1914, die Stadt­erhebungsurkunde für Amstetten ausgestellt und das geänderte Amstettner Wappen als Stadt­wappen mitverliehen.[3]

 

Erklärung des Ortsnamens

Etymologie der NÖ. Ortsnamen: Amstetten = Am­bahtstetten = Sitz eines Gefolgsmannes, eines Amtmanns.

Die Realprobe lässt eine solche Deutung zu. Die Herrschaft, später »Seisenegg« genannt, hat sich hier festgesetzt, sowohl an Ybbs und Mühlbach, wo in der Folge zahlreiche herrschaftliche und untertänige Mühlen, Sägen, Schleifen und Stampfen entstehen sollten, wie auch im Gelände von »Stetten«, dessen Kolonisationsgebiet sich weit ins waldige Hügelland ausdehnte. Eine zentra­le Stelle zwischen diesen beiden ausbaufähigen Gebieten ist umso mehr denkbar, als sie vom Sitz der Herrschaft durch das Mettener Hofamt Eisenreichdornach getrennt waren.

 

Nach der Gründung der Pfarrkirche, die einen vor­gegebenen zentralen Platz wohl gebrauchen konn­te, gab es hier allerdings keine »Amtsstätte« mehr. Der verbleibende Rest der Herrschaft an Ybbs und Mühlbach hieß bis spät ins 16. Jahrhundert »Im Wörth«, erst hernach »Amt Amstetten«. Stetten dürfte als Lehen ausgegeben gewesen sein, denn es scheint zwar in den Eigentumslisten auf, niemals aber in einem Urbar der Herrschaft Seisenegg. Andererseits ist aber auch die Namenserklärung Kranzmayers durchaus möglich: Amstetten von äme oder öme, »Flüssigkeitsmaß im allgemeinen« - die Getreidemaße sind Flüssigkeitsmaße; oder aber von ame oder ome = Spreu. Denn das erste tat­sächlich feststellbare Gebäude auf dem späteren Amstettner Grund war eine Mühle, die große »alte Mühle«, Seisenegger Besitz, wofür die Herrschaft bis 1532 dem Hochstift Passau jährlich 1 Pfund Pfennig Burgrecht bezahlte. 1559 war sie ganz ein­gegangen. Diese Mühle stand am Nordufer des Mühlbaches, auf einem Grund, der später dem Hochstift Passau gehörte. Sie war sicher älter als die Zuwendung des Grundes an Passau. Denn später hat die Herrschaft Seisenegg nie etwas auf Passauer Boden angelegt. H. Weigl sieht sie für älter als das Kirchdorf an. Wäre es nicht möglich, im Mühlbereich einen Platz anzunehmen, wo man die herrschaftliche Ernte und die Abgaben der Untertanen vermessen hat? Auf einem Kalender­bild der Winchester-Schule aus dem 11. Jh. sieht man, wie damals die Druschergebnisse auf einem Kerbholz vermessen wurden. Oder einen Platz anzunehmen, wo die Spreu gelagert wurde? Sie diente als Viehfutter. Auf einem solchen Platz mögen wirtschaftliche Baulichkeiten wie auch Wohnstätten des Dienstpersonals gestanden sein, die man »bei den Amstätten« genannt hat. »Amstetten« ist eine Bezeichnung im Plural: »Amstetin« heißt es in den ältesten Quellen. Solche Anlagen mochten bescheiden genug gewesen sein. Unmittelbar neben der Mühle befanden sie sich wohl nicht, denn sonst hätte der Platz den Namen der Mühle als des markantesten Bau­werkes angenommen, wie rund 270 andere Orte in Österreich, die der Amtskalender ausweist.

Wo die Amstätten - was immer sie waren – wirklich lagen, kann man nicht sagen. In ihrem Bereich hat jedenfalls das Bistum Passau die Pfarrkirche gegründet, sie und das entstehende Pfarrdorf über­nahmen den Ortsnamen Amstetten. Die Anlage selbst und weiterer Grund kamen in den Besitz des Bistums Passau und wurden zum größten Teil dem Pfarrer von Amstetten als Kirchenausstattung, als »Widem«, überlassen. Ein entsprechender Ortsteil trug dann fürderhin den Namen Wieden, er blieb zum Teil bis in das 20. Jh. erhalten.

Wann dieses »Amstetten« entstanden ist?

Sicher nicht in karolingischer Zeit, wie man früher aus der Bildung des Namens mit »-stetten« schlie­ßen wollte. Schuster kam im Bezug auf diese Namensbildung zu neuen Erkenntnissen: Sie fand nur zwei Namen auf -stetten in Urkunden des 10. Jh., zwei des 11. Jh., jedoch 21 aus solchen des 12. Jh. Man muss annehmen, dass Ortsnamen auf -stetten verstärkt im Hochmittelalter gebildet wurden.

So fällt dieses einzige Argument für solch frühe Entstehungszeit weg. Man muss im Gegenteil annehmen, dass auch unser Name Amstetten erst im Hochmittelalter entstanden ist. Nirgends finden sich Bodenzeugnisse aus der Zeit vor dem 11. Jh. Ab dem 11./12. Jh. mehren sie sich. Das ist auch ungefähr die Zeit, in der die anderen Siedlungen auf dem Ybbsfeld entstanden sind.[4]

West­bahn (Kaiserin -Elisabeth -Bahn)

Die Kaiserin-Elisabeth­-Bahn, heute Westbahn, wurde nach der Konzes­sionserteilung an den Wiener Großhändler Hermann Dietrich Lind­heim gemeinsam mit dem österreichischen Generalkonsul Ernst Merck am 8.2.1856 ab Juli 1856 eingleisig im Streckenabschnitt Wien - Melk von der Fa. Gebrü­der Klein & Co und von Melk - Linz von der englischen Fa. S. Mor­ton, Brassey & Belts hergestellt und am 21.11.1858 eröffnet. Ab 1859 erfolgte der Bau eines 2. Streckengleises, ebenso der weitere Streckenabschnitt bis Salz­burg 1860, sodass in nur fünf Jahren Bauzeit die gesamte Bahnlinie Wien - Salzburg über 319 km fertig gestellt war.

Die Errichtung der Kai­serin-Elisabeth-Bahn fällt historisch gesehen gemeinsam mit der 1837-­ 53 – erbauten Nord- und - Südbahn in die l. Phase der Errichtung leistungs­fähiger Haupt- bzw. Fernbahnstrecken in der österreichischen Reichs­hälfte der k. und k. Mo­narchie. Kennzeichnend für die Westbahnbauten sind die eher als Baukas­tensystem angewandten Typen ohne der Grund­lage strenger Hochbau­-Normalien. Häufig ver­lieh der romantische Stil den Bahngebäuden ihr charakteristisches Aus­sehen.

Für die Anfangsphase der Planung wurde der Architekt Moritz Löhr, der schon vorher bereits fast 20 Jahre (1838-57) bei der Gloggnitzer Bahn

und der nachfolgenden Südlichen Staatsbahn Erfahrung gesammelt hatte, herangezogen. In der Folge führte dies zu einem entsprechenden Aufschwung im Eisen­bahnhochbauentwurf, junge Architekten plan­ten die Bahnhöfe der Westbahn, so z.B. Archi­tekt Bayer für Salzburg 1861, im östlichen Stre­ckenabschnitt Patzelt und Thienemann 1857-60.[5]

 

Geschichte

Amstetten war schon in prähistorischer Zeit besiedelt, das belegen Funde aus der Jungsteinzeit. Zur Römerzeit befand sich im Stadtteil Mauer ein Kastell, auf dessen Areal 1937 der kulturgeschichtlich bedeutsame „Jupiter-Dolichenus-Fund“ gemacht wird. 995 wird der Stadtteil Ulmerfeld (ein Freising’scher Markt) erstmals urkundlich erwähnt, 1111 erstmals der Passauer Markt Amstetten.

Mitte des 13. Jahrhunderts entsteht der angerförmige Markt von Amstetten, dessen Stadtbild bis heute besteht. 1276 gestattet Kaiser Rudolf von Habsburg, den Markt mit wehrhaften Mauern zu umgeben. Die Bürger von Amstetten machen von diesem Privileg aber nur unzulänglich Gebrauch.

Mit der Inbetriebnahme der Kaiserin-Elisabeth-Westbahn 1858 und der Kronprinz-Rudolf-Bahn 1872 (ins Ybbs- und Ennstal abzweigend) setzt ein unaufhaltsamer wirtschaftlicher Aufstieg ein. 1897 erhebt Kaiser Franz Joseph den Bahnknotenpunkt Amstetten zur Stadt.

Durch den freiwilligen Zusammenschluss am 1. Jänner 1972 mit den Nachbargemeinden Preinsbach, Mauer und Ulmerfeld-Hausmening ist die Bezirksstadt heute mit rund 23.000 Einwohnern auch zum Verwaltungs-, Wirtschafts-, Industrie-, Verkehrs- und Schulzentrum sowie zum kulturellen Mittelpunkt (Sommerfestspiele) im westlichen Niederösterreich geworden.[6]

Chronik von Amstetten

Stadtteil Ulmerfeld

Im Stadtteil Ulmerfeld wartet der stilvolle Marktplatz und die mittelalterliche Schlossanlage der Freisinger Bischöfe auf den Besucher und belohnt ihn unter anderem mit einer wunderschönen gotischen Schlosskapelle aus dem 14. Jahrhundert mit besonders bedeutsamen Wandmalereien. Sie erzählen Szenen aus dem Leben Marias und die Ulrichslegende.

Die Historische Waffensammlung, eine Ausstellung von über 400 verschiedenen Kopien historischer Waffen, beginnend mit den Waffen der Kelten und Hallstattkultur bis zu denen des beginnenden 19. Jahrhunderts im 23 m hohen Schlossturm mit herrlichem Rundblick über das Mostviertel und eine ortsgeschichtliche Dokumentation – „ein Ort der Begegnung von Geschichte und Bildender Kunst“, sowie Kunstausstellungen, Konzerte und Theateraufführungen vervollständigen das Angebot.[7]

Die geschichtliche Entwicklung von Ulmerfeld

Mit der Urkunde vom 16. August 995, wo der Freisinger Bischof Gottschalk für ein kleines Weingut bei Krems, dafür von König Otto III., 6 Königshufen, ca. 200 Hektar Land, in „Zudamaresfelt an der Ybss“ (Ulmerfeld) eintauschte, begann die geschichtliche Entwicklung dieses Ortes. Der Freisinger Bischof bekam ein Jahr später vom selben Herrscher 30 Königshufen (1000 Hektar Land) in Niuvanhova (Neuhofen a.d. Ybbs) als Schenkung, wo in der Urkunde erstmals der Name „Ostarrichi“, (Österreich) genannt wird.

Ulmerfeld und Neuhofen bildeten das Kerngebiet der späteren großen Herrschaft Ulmerfeld. Im Jahre 1321 wurde die Burg Ulmerfeld von Bischof Konrad III. als Verwaltungszentrum und Sitz des herrschaftlichen Pflegers ausgebaut. Schon 1265 verleiht König Ottokar dem Bischof Konrad II. das Landgericht in Ulmerfeld. 1338 verleihen die Herzoge Albrecht und Otto Ulmerfeld einen Wochen­markt. Für acht verarmte Bürger wird vom Freisinger Bischof in Ulmerfeld ein Spital errichtet und mit verschiedenen Dotationen versehen. 1390 wird der Markt mit einer Ringmauer und drei Toren befestigt. 1569 erhält der Markt vom Hochstift Freising ein Mohrenwappen verliehen. 1637 erfolgt die Verleihung zweier Jahrmärkte und 1839 zweier Viehmärkte. Innerhalb der Marktbefestigung zählte man 1780 46 Häuser, deren Inhaber Kleingewerbe und Landwirtschaft betrieben. In den letzten Jahrzehnten ist die Geschichte Ulmerfelds nach einer Reihe von Jahrhunderten ohne großer Umwälzungen wieder in Bewegung geraten. 1965 erfolgte der Zusammenschluss mit der Nachbar­gemeinde Hausmening, dessen Entwicklung von der bäuerlichen Siedlung zum Industrieort um 1870 einsetzte, als hier an Stelle der Haidmühle an der Ybbs eine Papierfabrik entstand und 1872 die Kronprinz-Rudolfsbahn eröffnet wurde. Seit 1972 ist Ulmerfeld-Hausmening-Neufurth ein Bestandteil der Stadtgemeinde Amstetten. Mit etwa 4.500 Einwohner stellt dieser Ortsteil ein Fünftel ihrer Einwohnerschaft. Innerhalb des großen Ganzen wird mittels einer entsprechend ausgestatteten Ortsvorstehung versucht, ein möglichst hohes Maß an Eigenständigkeit zu wahren.

Im Stadtteil Ulmerfeld wartet der stilvolle Marktplatz und die mittelalterliche Schlossanlage der Freisinger Bischöfe auf den Besucher und belohnt ihn unter anderem mit einer wunderschönen gotischen Schlosskapelle aus dem 14. Jahrhundert mit besonders bedeutsamen Wandmalereien. Sie erzählen Szenen aus dem Leben Marias und die Ulrichslegende.

Die Historische Waffensammlung, eine Ausstellung von über 400 verschiedenen Kopien historischer Waffen, beginnend mit den Waffen der Kelten und Hallstattkultur bis zu denen des beginnenden 19. Jahrhunderts im 23 m hohen Schlossturm mit herrlichem Rundblick über das Mostviertel und eine ortsgeschichtliche Dokumentation – „ein Ort der Begegnung von Geschichte und Bildender Kunst“, sowie Kunstausstellungen, Konzerte und Theateraufführungen vervollständigen das Angebot.

Kontakt: Schloss Ulmerfeld, Burgweg 1, 3363 Ulmerfeld-Hausmening; Tel 07475/54037 oder 52326.[8]

Sehenswürdigkeiten

Brunnen am Hauptplatz

Seit 1980 steht an der Stelle, an der früher der im 2. Weltkrieg zerstörte Kilianbrunnen seinen Platz hatte, der neue Sparkassenbrunnen. Die Wappen der Partnerstädte (Alsfeld (D), Amstetten (D), Pergine (I) und Ruelle (F)), dass Stadtwappen und das Sparkassensymbol zieren den Stadtbrunnen.[9]

Wolf

Anlässlich des 100. Geburtstages der Stadt Amstetten stiftete die Sparkasse eine Skulptur von Albrecht C.J. Fürthner. Es handelt sich dabei um einen Bronzeguss der auf einem Granitsockel platziert ist. [10]

Johannes-Nepomuk Statue

An der Waidhofner Straße steht unter einem von drei Säulen getragenen Steinbaldachin eine lebensgroße Steinplastik des Hl. Johannes-Nepomuk.

Lokomotiv-Denkmal

Die aus der dreißiger Jahren stammende Lokomotive aus einer in Österreich entwickelten Baureihe steht in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs. Die siebenachsige Heißdampf-Tenderlokomotive hat drei angetriebene Achsen und zwei Zylinder.

Heimliches Wahrzeichen der Eisenbahnerstadt Amstetten. Siebenachsige Tenderlo­komotive mit drei angetriebenen Ach­sen, zwei Zylindern und Heißdampfsystem. Ge­hört einer in Osterreich entwickelten Baureihe an, von der insgesamt 26 Stück hergestellt und zwischen Dezember 1931 und November 1938 ausgeliefert wur­den.

Wasserturm

1908 im Zuge der großzügigen Bahn­hofserweiterung wurde ein viergeschossiger, polygonaler Rohziegel­bau mit Pilastergliede­rung errichtet. Lok­schuppen mit Dreh­scheib. Die Ende 1900 errichtete Anlage mit Lo­keinstellplätzen etwa im Ausmaß eines Kreisdrit­tels stellt eine schlichte technische Einrichtung von typologischer Be­deutung dar, die allmäh­lich Seltenheitswert be­kommt und daher in einigen exemplarischen Beispielen erhalten wer­den sollte.

Zunftbaum in Hausmening

Wurde anlässlich des Festjahres „1000 Jahre Ulmerfeld“ und „50 Jahre 2. Republik Österreich“ errichtet. Er hat vier Wappenschilder (Republik Österreich, Land Niederösterreich, Stadt Amstetten. Markt Ulmerfeld), 36 Schilder mit Berufssymbolen, 20 Figuren und auf der Spitze einen Wetterhahn.

GSCHIRM BACH PASSAGE

Nicht nur die Passanten begleiten den wieder einsehbaren Bach, auch die Passanten werden begleitet: von einer Lichtband-Installation, die an bestimmten Passierpunkten mit gezielt eingesetzten und kombinierten Farbstimmungen, Strukturen, Formen, mit ruhigen und bewegten Motiven dazu verleitet, mit dem Bach auch einen unbewussten Dialog zu führen; angeregt durch speziell gestaltete Texte und Textteile, die die Eigenheiten des Gschirmbaches künstlerisch-spielerisch in Kombination mit Bildern visualisieren. Diese Bilder, wieder nur Ausschnitte, Fragmente und Details des Gschirmbaches vom Ursprung bis zur Mündung, setzen sich assoziativ zu einer Landschaft, zu einem Naturbild zusammen und lassen den Bach an diesem unterirdischen Teil als Gesamtheit erahnen.

Schloss Edla mit Park

Das eher schlicht gestaltete Schloss ist umgeben von einer herrlichen Parkanlage und beherbergt die Musikschule von Amstetten. Die Kreuzgratgewölbe im Erdgeschoss stammen noch aus dem 16. Jahrhundert.

 Stadtwerke, Kraftwerk Amstetten

Seit dem Jahr 1901 wird in diesem Wasserkraftwerk der Stadtwerke an der Ybbs Strom erzeugt. Die zwei Kaplan-Turbinensätze tragen mit insgesamt 15 Mio. Kilowattstunden pro Jahr zur Stromver­sorgung von Amstetten bei.

 Kalkofen in Allersdorf

Der kleine, zweigeschossige Ziegelbau aus dem 19. Jahrhundert hat ein Walmdach und einen gestuften Schornstein.

Sehenswerte Gebäude in Amstetten

Rathaus

1898 erbaut ist es das Wahrzeichen von Amstetten. Neben dem Renaissancegiebel ist vor allem der imposante Turmaufbau mit Flacherker und Doppeladler augenfällig. Das Gebäude im Herzen der Stadt wurde liebevoll renoviert, was durch die Wasserspeier und die Verzierungen in Gipsstuck deutlich sichtbar ist.[11]

Schreihoferhaus

Das späthistorische Miets­haus wurde im Jahr 1900 vom Amstettner Baumeister Johann Schreihofer errichtet. Beson­ders augenfällig ist die alles dominierende Eckkuppel.

Miethaus,Kama­rithstraße 6

Um 1905/10 von Leo­pold Spreitzer jun. er­richtetes elegantes drei­geschossiges Miethaus mit Fassadendekor in Formen der Wiener Werkstätte.

 Miethaus,Preinsba­cherstraße 5, 7, 9

Repräsentative, um 1910/12 von Leopold Spreitzer (Nr. 5, 9) und Franz Schüller (Nr. 7) errichtete secessionisti­sche Miethausgruppe mit Mansardgiebel, Eckkup­peln und eleganten Fo­yers.

 Bezirkshauptmannschaft

Ab 1868 wird Amstetten Sitz der BH. Eröffnung am 16.5.1975 - vorher BH ab 1897/98 am Hauptplatz

Bezirksgericht Amstetten

Der neobarocke Bau wurde 1910/12 von Stummer von Traunfels errichtet und hat eine repräsentative Eingangs­front mit toskanischen Kolossalsäulen.

 Volksschule

wurde 1900 gebaut - und war das 1. öffentliche Gebäude nach der Stadterhebung.1906  - wurde der 2. Stock aufgesetzt. Nach 2 Jahren Umbauzeit wurde die Schule auf modernsten Standard gebracht und 1988 eröffnet.

STADTWERKEHAUS

Basisdaten: Bauzeit: 11 Monate

Gesamtfläche: ca. 660 m2 Nettonutzfläche Ausführung: Ziegelmassivbauweise, Niedrigstenergiebauweise mit 20-57 cm Wärmedämmung, 3-Scheiben-Isolierver­glasung, U-Wert der Fenster= 0,84 W/m2K Ökologische Baustoffe: Ziegel, Lehmputze, Schieferböden, Riegelahorn als Verklei­dungen, Lärchenfenster usw Photovoltaik-Anlage: 10 kW,

Barrierefreie Ausführung: schwellenfrei über Rampen zu betreten/befahren, Lift in allen Geschoßen, Behinderten-WC usw.

Fassade: Vollwärmeschutz mit Spezialvlies und Kunstwerk eines Birkenwaldes als Motiv

Unsere Liebe zu Ökologie-Details:

Das STADTwerkeHAUS verfügt über bis ins Detail durchdachte Energiesparmaßnahmen: Jedes Licht wird beim Einschalten auf 30 % reduziert, erst auf Benutzerwunsch starten die Energiesparlampen auf volle Lichtleistung, Fassadenbeleuchtung, Außenwerbung usw, wurden in LED-Technik realisiert (90 % we­niger Energiebedarf!). Das Gebäude wird in der Kühle der Nacht automatisch durchlüftet. Ein „EnergyManagementController" reagiert über Sensoren auf Witterungseinflüsse (Außentemperatur, Sonneneinstrahlung, Wind und Regen) und regelt automatisch den Heiz- und Kühlbedarf. Zur Klimatisierung werden auch die Außenjalousien sowie die Dachkuppeln automatisch geöffnet und geschlossen. Über Internet können alle rele­vanten Daten abgefragt bzw. ein- und umge­stellt werden, Sämtliche Verbrauchsdaten werden als Grundlage für die Energiebuch­haltung laufend aufgezeichnet. Die Niedrigstenergiebauweise (Kategorie A) sorgt für einen Heizwärmebedarf von nur 20,0 kWh/m2 (das entspräche im Verbrauch einem 2-Liter-Auto!) Solarleuchten erhellen in der Nacht den Parkplatz. Die spektakuläre Photovoltaikanlage hat eine Leistung von 10 kW, und erzeugt ca. 10.000 kWh aus Sonnenkraft (entspricht dem Bedarf von drei Haushalten), Diese Ökostrommenge deckt mindestens den Jahresbedarf der Klima­anlage, Die Daten der Photovoltaik-Anlage (Leistung, CO2-Einsparung, erzeugte Strom­menge) sind stets aktuell auf einem Bildschirm im Eingangsbereich von außen für den interessierten Passanten ersichtlich.

Sehenswertes im Stadtteil Ulmerfeld-Hausmening

Schloss Ulmerfeld

Ein bedeutendes Wahrzeichen und kulturelles Veranstaltungszentrum des Mostviertels ist das Schloss Ulmerfeld, dessen Revitalisierung 1994 abgeschlossen wurde. Für Kunstliebhaber ist die gotische Schlosskapelle aus dem 14. Jahrhundert mit besonders wertvollen Wandmalereien sehr interessant. Außerdem sind noch der Rittersaal, das Bischofszimmer mit seiner Original-Holztramdecke (entstanden um 1600) und Wandmalereien erhalten. Man sollte Schloss Ulmerfeld aber nicht verlassen, ohne die 124 Stufen zur Aussichtwarte er­klommen zu haben, um so den herrlichen Blick über das Mostviertel zu genießen.

Schloss Ulmerfeld wird nicht umsonst als das Veranstaltungs­zentrum des Mostviertels gehandelt. Das stilvolle Ambiente bietet den Rahmen für die unterschiedlichsten Veranstaltungen - von Musik-, Theater- und Filmaufführungen bis zu Lesungen und Kabarettabenden.

Schloss Ulmerfeld beherbergt neben einem ortsgeschichtlichen Museum auch eine Galerie, in der Wechselausstellungen von bekannten Künstlern gezeigt werden, und die überregional bekannte „Historische Waffensammlung Urschltz" mit Kopien historischer Waffen von den Kelten bis ins frühe 19. Jahrhundert.

 Ortsgeschichtliches Museum - ein Ort der Begegnung von Geschichte und Bildender Kunst

Eine orts- und regional- sowie wirtschafts- und sozialgeschichtliche Darstellung wird ergänzt von Arbeiten zum Teil sehr bekannter Künstler. So ist das Schlossmuseum Ulmerfeld gleichzeitig auch Galerie und Ort der Begegnung von Geschichte und Bildender Kunst.

Kontakt: Schloss Ulmerfeld, Burgweg 1, 3363 Ulmerfeld, Tel. 07475/54037 od. 52326

Öffnungszeiten: von Ostern bis zum 26. Okt. Sonn- und Feiertag 14-17 Uhr oder jederzeit nach telefonischer Vereinbarung

Kath. Pfarrkirche

Hl. Petrus und Paulus. Unter Einbeziehung eines gotischen Chorpo­lygons des 14. Jh. (Ge­wölberippen mit Stuck von 1680) 1951-53 nach Plänen von Franz Bar­nath errichteter basilika­ler Bau mit Rundapsis und im Kern spätgoti­schem Turm. Einrichtung 1953-55 z.T. von Adolf Treberer-Treberspurg.

 Friedhofskapelle

Hl. Ulrich. Um 1900 errichteter strebepfeilergegliederter neugotischer Rechteck­bau mit Dachreiter.

 Pfarrhof

Südöstlich der Kirche, 1717 errichteter, 1906 erweiterter und aufge­stockter Bau; im Erdge­schoss Raum mit Plat­zelgewölbe und Stuck­spiegel.

 Bürgerhaus

Markt­platz 13.  Zweigeschossiger, gie­belständiger Bau unter Schopfwalmdach; ton­nengewölbter Flur, Holzbalkendecke be­zeichnet 1796.

 Figurenbildstock

Hl. Johannes Nepomuk, Hauptstraße. An der Ybbsbrücke situ­ierte Figur hl. Johannes Nepomuk, Mitte 18. Jh.

 Tabernakelpfeiler Römerstraße. Abgefaster Pfeiler mit 1550 bezeichnetem Ta­bernakelaufsatz.

Sehenswertes im Stadtteil Mauer

Ostarrichi-Klinikum Mauer

Die Landesnervenklinik ist eine besondere kulturelle Sehens­würdigkeit. Der beeindruckende Jugendstilbau Carlo von Boog wurde 1898 zum 50jährigen Regierungsjubiläum Kaiser Franz Josephs errichtet und 1902 eröffnet. Besichtigung nur von außen! In einem Waldpark errichte­te, symmetrisch um eine Hauptachse mit Kapelle hl. Leopold gruppierte Anlage aus 24 ein- bis zweigeschossigen Pavil­lons und drei repräsenta­tiven Verwaltungsbauten im Eingangsbereich in secessionistischen For­men.

Jupiter-Dolichenus-Fund

Die außergewöhnliche römische Tempeleinrichtung aus dem 3. Jh. n. Chr. Stammt aus einem Heiligtum des Gottes Jupiter Dolichenus, des Schirmherrn der Soldaten. 1937 bei Mauer, Amstetten entdeckt, befindet sie sich heute im Kunsthistorischen Museum in Wien. Eine Kopie davon steht in der Hauptschule Mauer, Hausmeniger Straße 6, 3362.

Kirchen in Amstetten

Stadtpfarrkirche Herz Jesu

Die mächtige zweitürmige Basilika mit Flachdecken wurde 1899-1931 errichtet und nach schweren Bombenschäden des Jahres 1945 in den Jahren 1951-53 in vereinfachter Architektur wieder aufgebaut.

St. Agatha Kirche

Die ehemalige Wehrkirche auf römischen Mauerzügen und einer kleinen karolingischen Kirche ist ein gotischer Bau mit barocker Einrichtung. Besonders kunstvoll sind die Glasgemäldefenster im Stil der Donauschule (um 1500) und die kostbare Innenausstattung in bayrischem Barock (1716, 1721). Die Kirche liegt auf halbem Weg zwischen den Bauernhäusern von Dornach und dem Dorf Eisenreichdornach. Früher stand sie hier zusammen mit dem alten Mesnerhaus allein. Heute hat sich eine Stadtransiedlung Amstettens über diese Gegend ausgebreitet.

Klosterkirche der Schulschwestern

Die dem Hl. Franz von Assisi geweihte Backsteinkirche an der Ecke Rathausstraße – Wörthstraße ist 1898/99 von dem Amstettner Baumeister Schreihofer nach dem Plan des Wiener Baumeisters Heinrich Holzeland erbaut worden. Die klassizistischen Wandmalereien zeigen Szenen aus der Jugendarbeit der Schwestern.

Stadtpfarrkirche St. Stephan

Anfang des 11. Jh. Gründeten die Passauer Bischöfe hier eine Großpfarre. Im 14. Jh. Wurde der romanische Vorgängerbau zu einer Kapelle ausgebaut und später zur gotischen Staffelkirche erweitert. Der Turm (43m) erhielt 1882 seine heutige neugotische Form.

Pfarrkirche St. Marien

Im Rahmen der Gründung der Pfarre St. Marien wurde die Kirche in den Jahren 1974-1976 erbaut. Das dreiflügelige neuzeitlich gestaltete Pfarrzentrum ist architektonisch gelungen.

Evang. Pfarrkirche

A.B. und H.B. Heilandskirche, 1955-57 von Fritz Roll­wagen und Rudolf Pam­litschka errichteter schlichter Rechteckbau mit seitlichem Glocken­turm; im Inneren offene Dachkonstruktion. Denkmalschutz nach §2 Pfarrhof, evang. Pfarrhaus, Preinsba­cherstraße 8, 1905 von Adolf Prokesch errichteter Villenbau in Heimatstilformen mit abwechslungsreicher Gliederung durch Dach­formen, Mansardge­schosse und runde Bau­körper.[12]

Vierkanter in Amstetten

Flurdenkmäler in Amstetten

Kontakt

Einzelnachweise

  1. http://www.amstetten.at/Daten-zur-Stadt.204.0.html?&S=olsjpfva, 1.8.2011, 09:29 Uhr
  2. Kulturamt der Stadtgemeinde Amstetten
  3. Kulturamt der Stadtgemeinde Amstetten
  4. Kulturamt der Stadtgemeinde Amstetten
  5. Kulturamt der Stadtgemeinde Amsteten
  6. http://www.amstetten.noe.gv.at/Stadtgeschichte.92.0.html, 2.08.2011, 8:10 Uhr
  7. Kulturamt der Stadtgemeinde Amstetten
  8. Kulturamt der Stadtgemeinde Amstetten
  9. http://www.amstetten.noe.gv.at/Sehenswertes.59.0.html?&S=%24S%2F%2F\, 2.08.2011, 8:16 Uhr
  10. http://www.amstetten.noe.gv.at/Sehenswertes.59.0.html?&S=%24S%2F%2F\, 2.08.2011, 8:16 Uhr
  11. http://www.amstetten.noe.gv.at/Sehenswertes.59.0.html?&S=%24S%2F%2F\, 2.08.2011, 8:16 Uhr
  12. Kulturamt der Stadtgemeinde Amstetten




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